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Buch des Monats Juli 2017


Friederike Gösweiner. Traurige Freiheit. Roman. Graz: Droschl. 2016.

148 Seiten. ISBN: 978-3-85420-976-8 

Was gehört zu einem gelingenden Leben?
Was tun, wenn nach erfolgreichem Studienabschluss  der ersehnte Erfolg ausbleibt? Friederike Gösweiner erzählt von der verzweifelten Glückssuche einer ganzen Generation, der heute Dreißigjährigen.
Hannah hat es endlich in der Tasche: ihr Diplomzeugnis. Sie lebt in einer erfüllten Partnerschaft. Das Glück  wäre perfekt, hätte sie endlich die ersehnte Arbeitsstelle! Doch mit Erfolg kann sie nicht prahlen. Trotz Bewerbungen  und Casting-Marathon bleibt der Postkasten leer. Keine Stellenzusage, nur die üblichen Rechnungen. Bis eines Tages die Aussicht auf ein Volontariat in Berlin winkt. Das Glück scheint perfekt. Hannah lebt nun in einer Fernbeziehung, zieht zur Freundin nach Berlin und hofft auf die Verwirklichung ihrer Träume.

Die  ist Welt zweigteilt: in Gewinner und Verlierer

Was bleibt, wenn alle Stricke reißen?, denkt Hannah. Nach absolviertem Volontariat, erinnert sie sich an ihren Studentenjob und beginnt erneut als Kellnerin zu arbeiten. Selbstzweifel quälen sie. Insgeheim wünscht sie sich die Rückkehr zu ihrem Freund, möchte aber keine Schwäche zeigen. Bleibt am Ende nur der Rückzug ins Kinderzimmer?

Friederike Gösweiner, geboren 1980 in Tirol, schildert präzise  die Isolation eines Menschen in einer karriereorientierten Arbeitswelt,  die Alternativen ausklammert. Sie arbeitet als freie Lektorin und Kritikerin ( für »Die Presse«, »Literatur & Kritik«, Literaturhaus Wien). Für ihr Debüt “Traurige Freiheit” (2016) erhielt sie am 8. November 2016 den Österreichischen Buchpreis in der Kategorie Debüt.
Gösweiner erhält 2017 ein Stipendium des Schriftstellerhauses Stuttgart für einen Auszug aus dem Romanprojekt “Aradena”.

Ihr Debüt überzeugt! Unbedingt lesen!

Cornelia Stahl