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Jahrestreffen 2013: Lesen beginnt nach der Geburt - Frühleseförderung und „Buchstart“

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Über 50 BibliothekarInnen nahmen am 23.11.2013 am Jahrestreffen des Kirchlichen Bibliothekswerkes  teil, das wieder im Afro-Asiatische Institut in Wien stattfand. Thema war heuer die Sprach- und Frühleseförderung bei kleinen und kleinsten Kindern.

Dr. Reinhard Ehgartner, Geschäftsführer des Österreichischen Bibliothekswerks und Projektleiter, stellte die Idee der Leseförderungsinitiative „Buchstart: mit Büchern wachsen“ vor. Wichtig an diesem Projekt ist, dass Leseförderung nicht erst im Kindergartenalter beginnt, sondern bereits Neugeborene von ihren Eltern bedeutsame Impulse dazu empfangen können. „Buchstart“ bietet allen Bibliothekaren eine Handreichung, wie diese Frühleseförderung in Bibliotheken, Schulen und anderen Leseorten mit Leben erfüllt werden kann. Dabei werden die Bibliotheken mit einer Vielzahl von Materialien wie der Buchstart-CD, einer Lese- und Schatzkiste, einer Leselatte, dem Lesehocker u.a.m. unterstützt. Anschauliche Beispiele zeigen, wie Projekte vor Ort geplant und umgesetzt werden können.


Im ersten Teil der Veranstaltung stellte Brigitte Lackner, Elternbildnerin, auch das Projekt „Sprach- und Leseförderung in der kath. Elternbildung“ vor. Dieses Projekt wird im Zeitraum 2011-2015 durchgeführt und vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gefördert. Mit „Buchstart“ gibt es dabei eine enge Kooperation. So finden die Lese-Schatzkisten auch in Eltern-Kindgruppen weite Anwendung. Als Arbeitsunterlage empfahl Lackner die informative Broschüre „Plaudertasche & Lesetiger“, die heuer vom Katholischen Bildungswerk verfasst wurde. Berufstätige Eltern sollen darin unterstützt werden, die wenige Zeit mit ihren Kindern effektiv mit Vorlesen und Erzählen zu nutzen. Für 2014 ist eine Schulung von „LesepatInnen“, nach dem Vorarlberger Vorbild „Ganz Ohr“, für ganz Österreich geplant.


Im zweiten Teil des Jahrestreffens konnten sich die Bibliothekarinnen von der Kinderbuchautorin Brigitte Weninger mit ihrem Projekt „Kufstein liest“ inspirieren lassen. Weninger wartet in ihrer Bibliothek nicht auf ihre Nutzer, sondern bringt die Bücherei zu den Leuten. Empathisch berichtete sie von Schwimmbad-Lesungen, Literatur-Events am Bauzaun, am Fußballplatz, ja sogar am Klo und von Grusellesungen. Entscheidend, so die Autorin, sei „das neugierig Machen und die sinnliche Wahrnehmung“. Und dass Weningers Phantasie dabei schier grenzenlos ist, bewies sie mit schauspielerischem Talent.


Das Jahrestreffen klang wie in den letzten Jahren mit einer Stärkung bei einem exotischen Buffet aus. 2014 soll es zum Themenkreis „Frühleseförderung und Elternbildung“ weitere Impulse und eine Vertiefung auf regionaler Ebene geben.


Links:

www.biblio.at

www.forumkeb.at ( Broschüre „Plaudertasche & Lesetiger)

www.buchstart.at

www.weiterwissen.at (Eltern-Kind-Gruppen)


Brigitte Lackner referiert zum Thema Elternbildung

60 Teilnehmer füllten den Saal

Aus der Buchstart-CD


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