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Lesereise in der Region Mitte mit Elisabeth Steinkellner vom 17.10.2016-21.10.2016

Regionalbetreuerin Cornelia Stahl mit Elisabeth Steinkellner

Vom 17.10. 2016 bis 21.10.2016 organisierte ich eine Lesereise mit der Jugendbuchautorin Elisabeth Steinkellner. Durchgeführt wurde diese in Kooperation mit fünf Bibliotheken der Region Mitte Niederösterreich.


Elisabeth Steinkellner mit Sonderschülern in Perchtoldsdorf

Die Lesungen fanden zum Teil in der Bibliothek statt, teilweise auch in öffentlichen Schulen. Beteiligt  waren die die Büchereien Achau, Gumpoldskirchen, Pressbaum, Maria Lanzendorf und Bücherei Perchtoldsdorf mit Schülern und Schülerinnen der Sonderschule Abros Rieder.


Elisabeth Steinkellner bei der Lesung in Maria Lanzendorf

Mit ihren Büchern „Ein Rucksack voller Sand“ und „Wer fürchtet sich vorm lila Lachs“ konnte die Badener Autorin Elisabeth Steinkellner alle Kinder begeistern. Märchenfiguren standen im Mittelpunkt des jeweiligen Workshops, sogar Asterix und Obelix wurden zu Märchenfiguren ernannt. Auffallend war: bei den Märchentieren traten die musikalischen Tiere in den Vordergrund, die von einem anderen Schüler als „Bremer Stadtmusikanten“ „getauft“ wurden. Eine erkennbare Affinität zu Zootieren und dem Tiergarten Schönbrunn führte schließlich doch zu Prinzessinnen, Zwergen, Riesen , dem Tapferen Schneiderlein und letztendlich zur Geschichte des „Riesen Polkenudel“. Begleitend zum Vorlesen wurden Bilder aus dem Märchen an die Leinwand gebeamt.


Elisabeth Steinkellner in der 4a der Volksschule Gumpoldskirchen

Besonders beeindruckt hat mich, dass sich die Schüler/Schülerinnen darüber Gedanken machten, wie viel Zeit darin steckt, ein Buch zu schreiben, angefangen von der Idee, bis hin zur Fertigstellung.  Am letzten Tag stellte eine Schülerin die Frage an die Autorin: „Wie kommt man auf den Beruf Schriftstellerin?“ Ein anderes Mädchen wollte wissen:  „Ist es schwer, dass man ein Buch schreibt mit vielen Texten?“, und „Muss man die Grammatik gut beherrschen, um ein Buch zu schreiben?“. Zahlreiche Hinweis deuteten darauf, dass einige Kinder den (geheimen) Wunsch hegten, selbst einmal mit dem Schreiben zu beginnen (und vielleicht erste Texte zu veröffentlichen).

Cornelia Stahl