... Diskussion und Kommunikation, auch der Begegnung von Jung und Alt.
... Bildung und Persönlichkeitsbildung durch religiöse Literatur bereits im Vorschulalter, Kinder- und Jugendliteratur sowie religionspädagogische Literatur für Eltern.
... Unterhaltung durch Anregung zur Freizeitgestaltung und zu einer Kultur des Alltages, z. B. auch durch Spiele für die ganze Familie.
... Orientierung und Information: Hilfen zum Glauben, zu Erziehung und Partnerschaft in Familie und Gesellschaft, Info-Center für pfarrliche und diözesane Schwerpunkte.
Derzeit sind die Bibliotheken dabei, sich zu Mediatheken zu entwickeln, die ihren Benutzern auch unkomplizierten Zugang zu neuen Medien und Informationsnetzen bieten. Das Bibliothekswerk verfügt bereits über zahlreiche Videos, Tonkassetten CDs, und sorgfältig ausgewählte CD-ROMs, die so wie die Bücher an die pfarrlichen Bibliotheken verliehen werden. Angesichts der großen Nachfrage ist eine weitere Aufstockung des Bestandes vorgesehen.
Das Kirchliche Bibliothekswerk ist Anlaufstelle (bzw. diözesane Fachstelle) für die Bibliotheken in kirchlicher Trägerschaft in Wien und Niederösterreich -Ost (Vikariat Unter dem Manhartsberg und Vikariat Unter dem Wienerwald).
Das Österreichische Bibliothekswerk ist die Dachorganisation der kirchlichen Bibliotheken in Gesamtösterreich.
Wie in der Geschichte, mißt die katholische Kirche auch heute den Bibliotheken große Bedeutung bei:
Bischof Dr. Alois Schwarz: Die Bibliothek ist ein Ort unkomplizierter Begegnung. Sie ist nicht nur für Kirchgänger da, sondern ist auch Anlaufstelle für Fernstehende, für Neuhinzugekommene. Sie ist ein Forum, wo Kinder gut aufgehoben sind, Heranwachsende Fragen des Lebens stellen, wo Menschen mit Menschen reden.
Erzbischof, Kardinal Dr. Christoph Schönborn zur Bedeutung der Bibliotheken: Apotheken des Geistes, in denen den Bibliothekaren große Verantwortung bei der Betreuung und Beratung zukommt.
Die Päpstliche Kommission für die Kulturgüter und die kirchlichen Bibliotheken: Das Angesicht solcher kleinen Bibliotheken scheint sich heute auf die Physiognomie 'kleiner Multimedia-Zentren' hinzuentwicklen, in denen das Buch sich mit anderen bildungsverbreitenden Hilfsmitteln vermischt.
(red)